Forschungsthemen für Bachelor- und Masterarbeiten

 

Hier findet sich eine chronologische Übersicht über die aktuellen Themenangebote für Abschlussarbeiten (Bachelor- und Masterarbeiten) in unserer Abteilung. Sollten Sie an einem anderen Thema interessiert sein, das sich gut in unser Forschungsprogramm einfügt, können Sie uns dieses gerne vorschlagen.

Fragen zu den einzelnen Themen richten Sie bitte an den/die jeweilige/n Betreuenden.

 

 

Allgemeines Thema für Abschlussarbeiten: Geschlechtergerechtigkeit

Die Gleichberechtigung von Frauen und Männern ist ein relevantes Thema und im Rahmen der Sustainable Development Goals (SDG 5) sogar ein international anerkanntes Entwicklungsziel für nachhaltige Gesellschaften. Im Rahmen des hier vorgeschlagenen Forschungsvorhabens, sollen nicht nur binäre Geschlechterrepräsentationen (Frau/Mann), sondern ein pluralistisches Geschlechterverständnis untersucht werden.

Im Kontext dieses Themenkomplexes können interessierte Studierende bei der Entwicklung und Testung von Einstellungsskalen im Rahmen des Campbell-Paradigmas mitwirken und auch eigene Forschungsfragen einbringen.

Ansprechpartnerin:

Anne Overbeck (anne.overbeck@ovgu.de)

 

Allgemeines Thema für Abschlussarbeiten: Umweltaktivismus

Individuelle Verhaltensweisen, die einen direkten Einfluss auf die Klimabilanz einer Person haben, finden in der Forschung ein reges Interesse und viel Beachtung. Die indirekten Einflüsse von aktivistischem Verhalten zum Ausdruck der eigenen Umweltschutzmotivation, die Motive hinter und Wechselwirkungen von diesen Verhaltensweisen sind ein weitaus weniger beleuchtetes Feld und sollen im Rahmen diverser Untersuchungen in der Abteilung weiter beleuchtet werden.

Studierende können in diesem Themenfeld eigene Forschungsfragen einbringen und die laufenden Prozesse durch die Bearbeitung von Teilforschungsfragen im Rahmen von Abschlussarbeiten unterstützen.

Ansprechpartnerin:

Anne Overbeck (anne.overbeck@ovgu.de)

 

Allgemeines Thema für Abschlussarbeiten: CO2-Bepreisungs-Akzeptanz und ihre Determinanten

CO2-Bepreisung könnte zu einem Leitinstrument der deutschen Klimapolitik werden. Für die Ausgestaltung eines CO2-Preises ist jedoch entscheidend, die Akzeptanz von CO2-Bepreisung in der Bevölkerung sowie ihre Determinanten bestimmen zu können. So könnten z.B. die Umwelteinstellung oder das Wissen über Ausgestaltungsmöglichkeiten und Wirkweisen von CO2-Bepreisungs-Varianten die Akzeptanz steigern.

Um CO2-Bepreisungs-Akzeptanz, CO2-Bepreisungs-Wissen und individuelle Reboundneigung zu messen, werden am Lehrstuhl entsprechende Skalen entwickelt und getestet. Interessierte Bachelorand*innen haben die Möglichkeit, sich daran zu beteiligen. Auch eine Bearbeitung von eigenen Forschungsfragen im Bereich CO2-Bepreisungs-Akzeptanz wäre denkbar.

Ansprechpartnerin:

Ronja Gerdes (ronja.gerdes@ovgu.de)

 

Allgemeines Thema für Abschlussarbeiten: Verhaltensrelevanz von Meinungen

Meinungsumfragen werden häufig mit dem Ziel verwendet, Einstellungen und Verhaltensneigungen der Bevölkerung (gegenüber bspw. des Umweltschutzes) einzuschätzen. Jedoch stellt die wiederkehrend auftauchende sog. attitude-behavior-gap die Nützlichkeit solcher Meinungsforschung in Frage: Personen äußern zwar eine positive Meinung, aber verhalten sich nicht entsprechend.

Wir erforschen aktuell, inwiefern Campbell-Paradigma-basierte Skalen im Rasch-Modell diese Lücke zwischen Meinungen und Verhalten schließen können. Eigene Forschungsfragen von potentiellen Bachelorand*innen dazu sind willkommen.

Ansprechpartnerin:

Emily Bauske (ebauske@ovgu.de)

 

 

Abschlussarbeit: Entwickung einer Einstellungs-Skala zur Fremdnutzung persönlicher Daten

Im Zuge der zunehmenden Digitalisierung wird der Schutz persönlicher Daten ein immer präsenteres Thema (z. B. Golz, 2006; Europäische Datenschutzgrundverordnung, 2018). Inwiefern unterscheiden sich Menschen in ihrer Bereitschaft persönliche Daten bereitzustellen? Auf der einen Seite wird vor zu freizügigem Umgang mit den eigenen Daten gewarnt, auf der anderen Seite werden die Chancen, z. B. für eine nachhaltige Entwicklung (z.B. WBGU, 2019) oder persönliche Alltagserleichterung, hervorgehoben.

In der ausgeschriebenen Masterarbeit soll eine Skala zur Erfassung der Einstellung gegenüber der Fremdnutzung privater Daten im Rahmen des Campbell-Paradigmas entwickelt werden. Auch eine weitere Fassung des Konstrukts in Richtung Privatheit ist denkbar.

Ansprechpartnerin:

Juliane Bücker (juliane.buecker@ovgu.de)

 

Masterarbeit: Allgegenwärtige Technologie? Die Entwicklung eines verhaltensbasierten Messinstruments von Nutzerakzeptanz

Aufgrund der rasanten Technologieentwicklung der letzten Jahrzehnte ist es heute möglich, technische Systeme zu implementieren, die allgegenwärtig sind und immer komplexere Aufgaben übernehmen und uns Menschen in der Ausführung vielfältiger Aufgaben unterstützen. Hierfür ist es allerdings essentiell, die technischen Systeme so zu gestalten, dass der Mensch mit den Systemen umgehen kann und auch will. Ob dies tatsächlich erreicht wird, wird traditionell im Rahmen von formativen und summativen Evaluationsstudien untersucht. Ein Kriterium, welches im Rahmen solcher Studien häufig angewendet wird, ist die Nutzerakzeptanz: Akzeptieren potenzielle Bediener das System? Sind sie bereit, es in ihren Alltag zu integrieren? Oder reagieren sie mit Ablehnung auf das neue System?

Erfasst wird diese Nutzerakzeptanz bisher mit Hilfe von klassischen Einstellungsmaßen, die hauptsächlich abfragen, inwieweit das in Frage stehende System die Erledigung einer Aufgabe erleichtert und wie einfach das System bedienbar ist. Der verhaltensbasierte, direkte Zugang zu dem Konstrukt "Nutzerakzeptanz", der untersucht, inwieweit Bediener technische Systeme denn tatsächlich nutzen, wurde bisher noch nicht umgesetzt.

Im Rahmen dieser Arbeit soll ein solches verhaltensbasiertes Messinstrument zur Nutzerakzeptanz von technischen Systemen - auf der Grundlage des Campbell-Paradigmas - entwickelt und kalibriert werden. Die Entwicklung fokussiert dabei auf der Generierung von Items zur tatsächlichen Benutzung möglichst vielfältiger technischer Systeme. Es ist vorgesehen, das neu zu entwickelnde Messinstrument mit Hilfe einer Internetstichprobe zu kalibrieren. Bei Interesse und Zeit besteht auch die Möglichkeit (eventuell im Rahmen eines Praktikums), das neue Messinstrument mit Hilfe einer vereinfachten Flugsimulation oder einer vereinfachten Simulation einer Radarlotsentätigkeit am Institut für Flugführung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt experimentell zu validieren.

Ansprechpartnerin:

Meike Jipp
meike.jipp@dlr.de
Telefon: 0531 - 295 30 89

 

 

Allgemeines Thema für Abschlussarbeiten: Forschung zum Campbell Paradigma

Bei diesen Forschungsarbeiten geht es um die Weiterentwicklung des Campbell Paradigmas, seine Anwendung auf neue Inhaltsbereiche sowie die Überprüfung seiner Nützlichkeit im Rahmen klassischer sozialpsychologischer Forschung.

Ansprechpartner:

Florian Kaiser (fgk@ovgu.de)

 


Letzte Änderung: 08.05.2020 - Ansprechpartner:

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