Sebastian Bobeth

Sebastian Bobeth

  
    Wissenschaftlicher Mitarbeiter


    Otto-von-Guericke Universität

    Institut für Psychologie
    G24, R 303
    Postfach 4120
    39106 Magdeburg

    Tel: +49 391 675 1957
    Fax: +49 391 67 41963
    E-Mail: sebastian.bobeth@ovgu.de

Beruflicher Werdegang

Sebastian Bobeth ist seit Februar 2015 Wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Abteilung Umweltpsychologie. Er beschäftigt sich schwerpunktmäßig mit psychologischen Fragestellungen im Rahmen des Themas Nachhaltige Mobilität. Ein Fokus liegt auf Aspekten der Akzeptanz und des Entscheidungsverhaltens bei potentiellen Nutzer*innen von Elektromobilität. Als Projektmitarbeiter der Helmholtz-Allianz ENERGY-TRANS (beendet 2016) untersuchte er dies in Privathaushalten, im Projekt ENavi (gestartet 2017) in Unternehmen. Er promoviert zum Thema „Psychologisch informierte Ansatzpunkte zur Förderung von Elektroautos im frühen Verbreitungsstadium“.

Zudem beschäftigt er sich im Projekt Lastenraddepot (gestartet 2017) mit der Akzeptanz von Lastenrädern und Lastenradinfrastruktur (Umschlagsknoten) im städtischen Raum. Weiterhin interessiert er sich für Fragestellungen zu Prädiktoren von Flugverhalten, Maßnahmenakzeptanz bei der Umwidmung von Verkehrsflächen und die Verknüpfung von nachhaltiger Verkehrsmittelnutzung und lebenswerten Städten. Im Projekt KlimaHand (gestartet 2019) arbeitet er außerdem an psychologischen Fragestellungen um die Einführung einer CO2-Bepreisung in Deutschland.

Sebastian Bobeth absolvierte seinen Bachelor an der Universität Bremen, bevor er 2012 für den Masterstudiengang Psychologie mit Schwerpunkt Umweltpsychologie an die Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg wechselte. In seiner Masterarbeit „Subjektive Dimensionen der Elektromobilität: Eine explorative Untersuchung anhand der Repertory-Grid-Technik“ untersuchte er mit einem gekoppelten qualitativen und quantitativen Ansatz Einflussfaktoren auf die Akzeptanz von Elektroautos.

Publikationen


Assmann, T., Bobeth, S., & Fischer, E. (2019). A Conceptual Framework for Planning Transhipment Facilities for Cargo Bikes in Last Mile Logistics. In E. Nathanail, I. Karakikes (eds.), Data Analytics: Paving the Way to Sustainable Urban Mobility. CSUM 2018. Advances in Intelligent Systems and Computing, (pp. 575-582), vol 879. Cham: Springer.

Kastner, I. & Bobeth, S. (2018). How Households Adopt Sustainable Innovations? A Free Decision Enforced by Others. Journal of Energy.

Bobeth, S. & Matthies, E. (2017). New opportunities for electric car adoption: the case of range myths, new forms of subsidies, and social norms. Energy Efficiency,11(7), 1763-1782.

Matthies, E., Bobeth, S., Klöckner, C. A. & Schippl, J. (2017). Zur besseren Verbreitung von Elektroautos Was können wir in Deutschland von Norwegen lernen? In J. Schippl, A. Grunwald, O. Renn (Hrsg.), Die Energiewende verstehen orientieren gestalten. Erkenntnisse aus der Helmholtz-Allianz ENERGY-TRANS (S.531-546). Baden-Baden: Nomos.

Bobeth, S. & Matthies, E. (2016). Elektroautos: Top in Norwegen, Flop in Deutschland? Empfehlungen aus Sicht der Umweltpsychologie. GAIA, 25 (1), 38-48.

Letzte Änderung: 05.12.2019 - Ansprechpartner:

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