REsCO

REsCO - Nachhaltige Transformation des Energiesystems durch gemeinschaftsbasierte Aktivitäten (Dez. 2018 - Nov.2021)

 

 

Projektleiterin: Dr. Inga Wittenberg

(Finanzierungsdauer: 01/12/2018-30/11/2021)

 

Die Energiewende, und damit der Umstieg von konventionellen auf erneuerbare Energiequellen, geht mit neuen Rollen für private Haushalte einher: über die reine Konsumentenrolle hinaus, gibt es vermehrt Möglichkeiten sich auch an der Energieproduktion zu beteiligen. Beispielsweise ist die Nutzung von Sonnenenergie für Strom oder Wärme bei privaten Haushalten mit Einfamilienhaus zunehmend verbreitet. Diese Form der Beteiligung ist jedoch nur einer relativ kleinen Bevölkerungsgruppe möglich. Zudem stellt sich immer mehr die Frage der Gestaltung eines lokalen, dezentralen Energiemanagements.

Im interdisziplinären REsCO-Projekt stehen gemeinschaftsbasierte Aktivitäten im Rahmen der Transformation des Energiesystems im Vordergrund, die es auch Haushalten ohne Eigenheim ermöglicht sich bei der Produktion und Nutzung von erneuerbaren Energien einzubringen. Hierbei werden zwei zentrale Ziele der Energiewende fokussiert, der Ersatz von konventioneller durch erneuerbare Energien sowie die Reduzierung des Energieverbrauches insgesamt.

Im Teilprojekt 2 „Empirische Bewertung“  wird untersucht, welche Faktoren Haushalte zur Teilnahme an der Transformation in Form von gemeinschaftsbasierten Aktivitäten motivieren. Es werden zunächst potentielle Einflussfaktoren identifiziert und anschließend empirisch untersucht.  In diesem Zusammenhang werden Daten anhand einer Umfrage und Studien mit experimentellem Design, in Discrete Choice Experimenten, erhoben und analysiert. Neben Umweltmotivation, Technikaffinität, Autarkie-Streben und Kosten werden insbesondere soziale Einflüsse  betrachtet.

Die psychologischen Erkenntnisse aus dem Teilprojekt bezüglich der Einflussfaktoren werden im Anschluss in systemische ökonomische Modelle einbezogen und mögliche Transformationspfade des Energiesystems erstellt.

 

Fördergeber: Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)

Kooperationspartner:

  • Dr. Stefan Vögele, Forschungszentrum Jülich

 

 

 

Letzte Änderung: 03.04.2019 - Ansprechpartner:

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